Youmgtimer-Versicherung –
Das war über viele Jahre immer wieder ein Reizthema. In den letzten Jahren hat sich das aber durchaus ein wenig gelegt. Zwar sind auf der einen Seite viele Youngtimer- und Oldtimer-Versicherungen von den Anbietern klammheimlich eingestellt worden – aber den einen oder anderen guten Tarif gibt es immer noch.

Mittlerweile haben viele Anbieter die Wagen bis 30 Jahre einfach wieder in ihr übliches Preis-Schema mit aufgenommen und die Youngtimer-Tarife einfach zum Teil ihrer normalen Kfz-Versicherung , ihrer „Jedermann“-Tarife gemacht.

Rechnet sich der Youngtimer für die Versicherungen?

Gerade hat der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) seine Statistik herausgegeben, in der sie mit der Bundesaufsicht gemeinsam den sogenannten „Schadenbedarf“ ermitteln – branchenweit.

Hier kann man also ablesen, welche Fahrzeuge die Versicherer das meiste Geld kosten. Das wird ausgewertet nach allen möglichen Kriterien: Regionalität, Fahrzeugtypen, Fahrertypen (etwa: Beamte, Hausbesitzer – nein, nicht Hausbesetzer…).

Nicht weiter überraschend stellen sich da zwei Gegenpole heraus: Oldtimer (>30 Jahre) sind am seltensten in Unfälle verwickelt. Das gibt für jeden Betrachter Sinn. Die wenigsten Oldtimer werden im morgendlichen Berufsverkehr bewegt oder müssen ihre Besitzer im Schneesturm zum nächsten Einsatzort bringen.

Ebenso auffallend: Den höchsten Schadenbedarf haben Fahrzeuge im Alter von 16-23 Jahren. Auch hier muss man kein studierter Versicherungsmathematiker sein: Wer heute einen Astra G mit 65PS im Alltag bewegt oder mit einem frühen Golf 4 zur Uni fährt, tut das höchst selten, weil er den für ein erhaltenswertes Kulturgut hält. Kosten spielen da eher eine Rolle: Die Wagen sind sagenhaft günstig und können notfalls repariert werden.

Danach aber wird es richtig gut. Erwachsene Fahrzeuge ab 23 Jahren aufwärts, sind so schadenträchtig wie Neuwagen (sic!) – dem ist wirklich nichts hinzuzufügen…

 

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