Heute sind es „die großen drei“ und man nennt sie im Normalfall in einem Atemzug: Audi, BMW, Mercedes. Das war nicht immer so – beileibe nicht.

Der Vorgänger des Siebner BMW war noch so ein Wagen, der neben dem Mercedes der S-Klasse geduldet wurde – aber der gehörte noch nicht dazu. Der musste nicht mehr am Katzentisch sitzen – aber Champagner gab es für den eben auch nicht – da musste Schaumwein reichen.

Erst der E23, der erste Siebner, brachte den Durchbruch. Zurecht, wie man auch heute noch erkennen kann. Der Machtanspruch des Wagens im Rückspiegel war unzweifelhaft. Die fahrerische Kompetenz des Wagens großartig. Und gerade da war die S-Klasse lange Zeit das Maß der Dinge gewesen. So änderte sich vieles an deutschen Stammtischen mit dem Erscheinen des Wagens im Jahre 1977.

Just das Jahr übrigens, in dem am anderen Ende der Skala die große Opel-Reihe Kapitän / Admiral / Diplomat verstarb.

Bis sich die Machtverhältnisse in Deutschen Vorstands-Tiefgaragen ändern sollten, verging hingegen noch eine ganze Menge Zeit. Aber davon soll eine andere Geschichte erzählen…

 

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